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Buchmesse 2011


Schülermeinungen

7. Besucherrekord auf der Leipziger Buchmesse

Ich persönlich war dieses Jahr das zweite Mal auf der Leipziger Buchmesse. Mich fasziniert immer die vielseitige Auswahl an Büchern z.B. Action, Romane, Jugendbücher, Thriller usw.,

Fernsehsender waren auch vertreten. Zum Beispiel gab Veronica Ferres bei ZDF ein Interview über ihr neues Buch „Kinder sind unser Leben“. Dies war sehr interessant. In der Comic- und Mangahalle sind viele Menschen verkleidet herumgelaufen. Am Nachmittag begann eine Modeschau, wo die kostümierten Personen über einen Laufsteg liefen. Sie wurden von einer Jury bewertet und zum Schluss wurde ein Sieger ermittelt. Dies fand ich sehr entspannend, da man den ganzen Tag viel in Büchern geblättert und gelesen hatte.

Am späten Nachmittag fuhren wir, die Schüler der Paul-Greifzu-Schule, mit dem Bus nach Hause. Während der Heimfahrt tauschten wir uns lebhaft über die gesammelten Eindrücke aus.

S. Vettel, 9a


Eindrücke und Erlebnisse von der Leipziger Buchmesse 2011

Der Schwerpunkt der diesjährigen Buchmesse war die Literatur und Kultur Serbiens. Man konnte mehr als 2000 Aussteller mit ihren Neuheiten in der Leipziger Messe ansehen. Die Neuerscheinungen von 2.150 Ausstellern aus 36 Ländern lockten an den ersten beiden Tagen der Buchmesse schon 62.000 Besucher (2010 waren es 61.000) auf das Messegelände. Die Leipziger Buchmesse ist ein starker Impulsgeber für den Markt und natürlich auch eine Wegmarke in der literarischen Frühjahrsproduktion. Es war praktisch egal wo ich hin schaute. Überall waren Menschen und da macht sich mir erst bemerkbar, wer hier die Messe bevölkert. Es sind nicht mehr die steifen Businessleute in Hosenanzügen und Jacket sondern die ganz normalen Alltagsmenschen die hier ihr Unwesen treiben. Durch die Gänge laufen Schulklassen, die große Augen machen und schwatzen. Interessiert stehen die Leute vor Ständen der Verlage und schauen sich nach ihren neusten Lieblingsbüchern um. Auch ich ergriff die Möglichkeit und bummelte zu meinem Lieblingsverlag und entdeckte ein Buch, dass ich haben musste. Wir schlenderten noch ein bisschen in den Hallen herum und trafen Typen als Eichhörnchen verkleidet oder als Wehrwolf.

Mein Fazit: die Stimmung auf der Messe war ausgezeichnet, und an den Kassen an den Messebuchhandlung zeigt sich, wie beliebt das Buch ist und bleibt.

J. Hirsch, 9a


Uns interessierten besonders Neuerscheinungen der verschiedenen Verlage, die Mangaabteilung, verschiedene Präsentationen und Buchlesungen. Wir begegneten nicht nur Autoren, sondern auch Prominenten. Für uns war es ein insgesamt schöner, erlebnisreicher Tag und wir würden uns freuen, im nächsten Jahr wieder mitfahren zu dürfen.

E. Ullmann, L. Leipold, 9a


In fünf großen Hallen gab es wieder eine große Anzahl neuer Bücher, ein Paradies für alle Leseratten und Lesedurstigen. Alle Besucher waren sehr interessiert, hörten zu und stellten Fragen. Den Vortrag, den ich mir mit Freunden anhörte drehte sich um Mobbing. Was mich persönlich sehr gefesselt hat, weil es kein Thema zum Wegschauen ist. Sehr interessant fand ich den Mangabereich. Die Mangafans gehen nicht nut jährlich zur Buchmesse, um sich Mangas oder Utensilien für ihr leidenschaftliches Hobby zu kaufen, sondern auch, um sich zu verkleiden. Hierbei kann man die verrücktesten Fantasiegestalten beobachten, die teils sehr interessant und aufwendig, teils auch sehr furchteinflößend aussahen. Ich habe mir bei dieser Buchmesse viel neues Wissen angeeignet, Eindrücke gesammelt und neue Erfahrungen gemacht. Es war ein tolles Erlebnis.

J. Oleynik


Von Belletristik über Fantasy, Sachbücher bis hin zu Mangas, war für jeden wieder etwas dabei. Schwerpunktland dieses Jahres war Serbien. Neben signierten Büchern konnten wir viele neue Eindrücke mit nach hause nehmen. Ich freue mich schon auf viele weitere Besuche auf der Buchmesse.

J. Neumann


Buchempfehlungen


Autor   : Thomas Moser

Titel     : „Takafumi und die Rückkehr der schwarzen Nonne“

Inhalt:

In diesem Buch geht es zum den Jungen Takafumi (Taka), der bis vor kurzen noch bei seiner Mutter in der Großstadt lebte. Da er dort aber nur Ärger machte, die Schule nicht so wichtig nahm und auch sonst nur Unsinn anstellte, schob ihn die Mutter jetzt zu seinem Großvater, welcher im Fischerdorf Toi-Mura wohnte, ab. Darüber war der Jung natürlich stocksauer! Aber schon nach kurzer Zeit merkte er, dass ihn mehr erwartete als er je gedacht hätte. Bald hatte er auch neue Freunde wie Feinde.

Eines Tages, als er mit seinem Großvater Hideki mit dem Boot auf Fischfang war, passierte etwas Unglaubliches! Auf dem Radar wurde ein riesiges Objekt angezeigt. Die beiden bekamen es mit der Angst zu tun als es immer näher auf sie zu schwamm. Sie lenkten das Boot in letzter Sekunde herum und sahen, dass es kein Fisch sondern ein altes Segelboot war – ein Geisterschiff! Den beiden wurde langsam klar, dass es sich hierbei um die Schwarze Nonne handeln musste, welche sie bisher nur aus Legenden kannten.

In der Legende stahl die Nonne das, im Buddhismus heilige, Buch des 9. Pfades (in der Realität gibt es nur 8 Pfade – der 9. ist der Pfad der Erleuchtung). Sie versteckte sich in der Hafenstadt, wurde aber von Banditen gefunden, die sie ausraubten und die Bücher, auch das Buch des 9. Pfades, nahmen. Bevor sie bewusstlos geschlagen wurde, sah sie einen kleinen Jungen, der weinen zusah wie eine Heilige ausgeraubt wurde. Sie wachte auf einem Boot ohne Ruder auf und das auf offener See.

Pressestimmen: Ein furioses Fantasy-Spektakel, spannend von der ersten bis zur letzten Zeile und dabei so bildhaft geschrieben, dass im Kopf bereits echtes Kino stattfindet.

(Bernd Walther – Rockantenne)


Armin Roßberg



Buchvorstellung: „Wenn Schüler im Internet mobben“


Buchvorstellung: „Wenn Schüler im Internet mobben“

Autor   : Karl E. Dambach

Titel     : Wenn Schüler im Internet mobben

Verlag  : Ernst Reinhardt Verlag

Inhalt    : Präventions- und Interventionsstrategien gegen Cyber-Mobbing


„Cyber-Bullying bzw. Mobbing per Internet, E-Mail und Handy ist ein wachsendes Problem unter Kindern und Jugendlichen. Auch Lehrer werden Opfer des elektronischen Mobbings. Juristische und technische Maßnahmen, wie das Löschen der entsprechenden Internetseiten, helfen oft wenig.“

Der Autor schlägt eine Feedback-Kultur im Klassenzimmer vor. So lernen die Schüler, sich gegenseitig Rückmeldung zu geben und ihre Kritik am Lehrer und an den Mitschülern direkt vorzubringen. Sie müssen sich nicht mehr zu Hause über das Internet Luft machen. Neben der Förderung des sozialverantwortlichen Handelns durch den Unterricht werden auch die Zusammenarbeit mit den Eltern und das Coaching von Mobbing-Opfern thematisiert. Konkrete Beispiele zeigen die praktische Umsetzung.

Karl Dambach berichtet von typischen Opfern in der Schüler- und Lehrerschaft, erklärt die Auswirkungen von Cyber-Bullying auf die Betroffenen und regt soziales Lernen gegen Mobbing in den Klassen an.


Zitate:   „Das Internet ist die Fortsetzung von dem, was in der Schule passiert“

„In der Schule ist es noch von Angesicht zu Angesicht. Im Internet kann man sich hinter einem Nicknamen verstecken, der nicht verfolgbar ist. Fazit: Der Nutzer ist unbekannt“

„Kritik muss nicht ins Internet!“

„Alle denken: „Ach, der ist doch eine starke Persönlichkeit und wird niemals zum Mobbing-Opfer“, doch dann wird man zu schwach“

„Persönlichkeitsveränderungen: - aggressiver - schwieriger – unkontrollierter“

„Folgen: Leiden, soziale Ängste, Einschränkungen der Lebensfreude und der Leistungsfähigkeit, psychomatische Erkrankungen, usw..“

„Technische Lösung im Internet ist zum Beispiel der „Ignorieren/Löschen Button“. Die Gefahr der Ausgrenzung ist aber schon gegeben.“

„Lösungen: Der Schüler muss sich bewusst sein, wie schlimm Cyber-Mobbing ist und er muss daran denken, dass ihm das auch passieren kann.“

© Paul-Greifzu-Schule